Ankündigung des Monats Oktober / Präsenz

Liebe PPD-Freunde,

reden wir heute über Präsenz. Präsent sind wir schon längst nicht mehr nur im kleinen Kreis, sondern dringen immer weiter in das politische Establishment vor. Wir strecken unsere Fühler nach denjenigen aus, die nicht nur Rande stehen und meckern, sondern sich interessieren und beteiligen wollen. Das gelingt uns immer besser und immer mehr Personen finden über uns den Weg in die Volksparteien. Das ist kein Zufallsprodukt, sondern Ergebnis einer hochprofessionellen Strategie unserer Spin-Doktoren. Die Medienpräsenz der Parteien wird uns daher als Thema des Monats in den kommenden Wochen eng begleiten.

1. Medienpräsenz hätte auch das Thema unseres Expertengesprächs am 11. Oktober sein sollen. Wir haben gerade kalkuliert, ob die Platzkapazitäten dem Besucheransturm standhalten werden, als die bittere Nachricht eintraf. Unser Gast Kevin Kühnert, Juso-Chef und Schreck der GroKo-SPD-Vertreter, kann nicht kommen, denn „es ist ein wichtiger parteiinterner Termin dazwischengekommen. Das tut ihm sehr leid, er würde sich aber sehr über eine neue Einladung freuen“.

Selbstverständlich werden wir diesem Wunsch von Herr Kühnert entsprechen. Und selbstverständlich verstehen wir die Beweggründe. Wir alle wissen, wie es um die SPD derzeit steht. Da ist jedes Krisentreffen berechtigt. Und um eine Erfahrung sind wir auch reicher, nämlich, dass sich die Krisen der Volksparteien auch direkt in der Arbeit der PPD niederschlagen.

Schön, dass wir das erfahren durften.

Aber was machen wir in der Zwischenzeit?

Vielleicht geschieht das Undenkbare. Vielleicht liest jemand diese Zeilen und fühlt, wie ihn der Strahl der Vorhersehung trifft, wie er aufsteht und schreit: „ICH, ICH, ich will der Experte für Medienpräsenz sein!“ Sollten wir diesen Auserwählten finden, informieren wir darüber als Eilmeldung per Newsletter, Facebook, Instagram, Snapchat, Twitter, Pinterest, Flickr, Tumblr, YouTube, Vimeo, Xing und welche sozialen Kanäle wir sonst noch kurzfristig für unsere Medienpräsenz verwenden können.

Oder wir finden niemanden. 

Dann lohnt es sich trotzdem, in den Club der polnischen Versager zu kommen. Denn als Plan B organisieren wir einen „PPD-Abend der offenen Tür“ für alle Fans und Fanatiker. Dann tauchen wir uns darüber aus, wie es im 28. Jahr der deutschen Einheit um die Einheit des Landes und seiner Gesellschaft tatsächlich bestellt ist und was wir als Parteien und gesellschaftlich Engagierte dafür tun können.

Was auch passiert:

SAVE THE DATE: Expertengespräch mit einem … ähm … Experten ODER „PPD-Abend der offenen Tür“, Donnerstag, 11.10. ab 20 Uhr

2. Zum Glück sind unsere Showmaster verlässlicher als die SPD und alle Establishment-Politiker zusammen und laden am 20. Oktober zu ihrem eigenen Parteitag ein. Adam Gusowski und Piotr Mordel philosophieren diesmal über „Das 1×1 der politischen Medienpräsenz“. 

In Bernau betreiben wir erneut empirische Sozialforschung und fragen, wie der Durchschnitts-Bernauer Medien konsumiert. Schauen die Bernauer fern? Wenn ja was? Hören sie Radio? Lesen sie Zeitungen? Social Media? Internetblogs? Eines sei vorweg gesagt: Die Ergebnisse unserer Sozialanalyse sind mehr als verblüffend und bringen die „Quotenberechnungen“ der Medienanstalten unter erheblichen Betrugsverdacht.

Dr. Mordel hat indes seine eigenen Studien betrieben und herausgefunden, dass durch den Medienpräsenzzwang der Politiker diese Berufsgruppe den wichtigsten Kundenkreis der plastischen Chirurgen darstellt und von ihnen auch abhängig ist. Dies wirkt sich allerdings auf beide Gruppen verheerend aus.

Die abgehörten Politiker „Eule und Freunde“ sind sich beim Thema Medienpräsenz indessen einig: Egal, was man sagt, Hauptsache dein Name wird richtig geschrieben. Da hatte Eule Glück, den kurz waren seine Eltern davor, ihn Grzegorz Brzęczyszczykiewicz zu nennen. Dann blickten sie in sein Gesicht und dachten: Eule – das passt doch besser. Die Medien sind ihnen noch heute dankbar dafür.

SAVE THE DATE: Satire-Abend – Samstag, 20.10.2018, 20 UhrThema: Das 1×1 der politischen Medienpräsent 

3. Die PPD selbst folgt weiter ihrer Bestimmung und etabliert sich als Strippenzieher der Politik und zu einer urbanen Legende, die begierig darauf wartet, selbst als Gast ins Morgen- und Vormittagsfernsehprogramm eingeladen zu werden. (Die Politik-Talkshows am Abend heben wir uns für später auf.) Gestartet mit Postkarten und Aufklebern, werden im Stadtbild von Mitte und Prenzlauer Berg nun auch mehr und mehr Personen gesichtet, die ihn zur Schau tragen: den PPD-Rucksack. Produziert aus nachhaltiger Baumwolle, verziert mit dem nachhaltigen Partei-Slogan „Viele Sprachen, eine Stimme“, kreiert, um uns nachhaltig bekannt und berühmt zu machen. Zu finden und zu haben gibt es ihn in der PPD-Zentrale im Club der polnischen Versager oder unter kontakt@polnischepartei.de.

4. Eine Möglichkeit, den neu erworbenen PPD-Rucksackzur Schau zu tragen, gibt es am Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober. Natürlich sind auch wir auf der Straße und demonstrieren gegen Hass, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Denn so viele Meinungen es auch gibt, Hass ist keine davon.

Alle genannten Veranstaltungen finden statt im: Club der polnischen Versager e.V., Ackerstraße 168, 10115 Berlin.

Alle Informationen und Veranstaltungen gibt es zudem auf www.polnischepartei.de

Bleibt uns gesonnen!

Eure PPD!